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Wirtschaft
18.12.2011
Manipulation von Warenkorb und Wirtschaftswachstum
Das Wirtschaftswachstum ist laut offizieller Definition das nominelle Wachstum des Bruttoinlandprodukts minus der offiziellen Inflationsrate. Die Inflation wird durch den Warenkorb ermittelt. Durch entsprechende Wahl des Warenkorbs lässt sich somit das offizielle Wirtschaftswachstum steigern.
14.12.2011
Warum eine Fiskalunion nicht funktionieren kann
Der Sinn der Fiskalunion ist das Verhindern einer Staatsinsolvenz. Doch ohne Staatsinsolvenz bleibt die Fiskalunion wirklungslos.
11.12.2011
Das Bruttoinlandsprodukt
Das Bruttoinlandsprodukt gilt als Gradmesser für die Leistungsfähigkeit einer Volkswirtschaft - doch in Wahrheit ist es eine eher wenig aussagekräftige Größe.
06.12.2011
USA: Ein Insider beschreibt das Subprime-Geschäft
Der frühere Banker James Theckston spricht darüber wie das Bankmanagement ihn dazu gedrängt hat, Subprime-Hypotheken zu vergeben. Und das Bankmanagement wurde durch die neuen Regulierungen des "Community Reinvestment Act" gelenkt, der Kredite an Menschen, die sie nicht zurückzahlen können, belohnte und noch immer belohnt.
04.12.2011
Die Zentralbank und die Wirtschaftskrise
Gibt es nicht zu denken, dass die Zentralbanken dieser Welt, also die Institutionen, die mehr Geld hin- und herschieben als alle anderen, die Geld aus dem Nichts erzeugen und die durch den Zinssatz die komplette Wirtschaft beeinflussen, völlig unschuldig an der Krise sein sollen?
02.12.2011
Warum haben die Zentralbanken eingegriffen?
In der Nacht vom 29. auf den 30. November haben die amerikanische Fed, die Bank of England, die europäische Zentralbank, die Bank of Japan, die schweizer Zentralbank und die Bank of Canada in einer koordinierten Aktion Geld für das Finanzsystem zu Verfügung gestellt. Doch eine Frage bleibt unbeantwortet: Warum?
19.12.2011      teilen:en ru bg

USA: Zentralbank gab den Banken heimlich 16 Billionen

Eine teilweise durchgeführte Rechnungsprüfung der amerikanischen Zentralbank (Fed) ergab, dass sie zwischen 1. Dezember 2007 und 21. Juli 2010 insgesamt 16 Billionen Dollar Banken gegeben hat und dass diese Kredite geheim gehalten wurden. Darin enthalten sind auch 3 Billionen, die an Banken in Europa und Asien gingen.

Der größte Kreditnehmer war die Citigroup mit insgesamt 2513 Milliarden Dollar an Krediten von der Fed. Um die Zahlen in ein Verhältnis zu setzen, war das BIP der USA im Jahr 2010 etwa 14 Billionen.

Wegen der allgemeinen Geheimhaltung bei diesen Transaktionen ist unklar ob es noch mehr gibt, das nicht entdeckt wurde. Außerdem wurde in der Rechnungsprüfung nichts nach dem 21. Juli 2010 geprüft, daher kann man nur raten, wie viel Geld von der Fed und 5 anderen Zentralbanken "verliehen" wurde, als in der Nacht vom 29. auf den 30. November mindestens eine europäische Bank vor der Pleite gerettet wurde. Weil um die europäische Zentralbank eine noch strengere Geheimhaltung aufrechterhalten wird als bei der Fed kann man nur spekulieren, ob ähnlich hohe Summen an Euros in den letzten Jahren erzeugt wurden.

Ein interessantes Detail ist die Tatsache, dass die Banken nicht nur ihre "Kredite" bekamen, sondern die Fed auch noch 649 Millionen Dollar an "Gebühren" an die Banken bezahlt hat, damit diese Kredite auch angenommen werden.

Warum haben die Zentralbanken eingegriffen? 02.12.2011
Audit: Fed gave $16 trillion in emergency loansThe Raw Story21.07.2011en
The Fed AuditBernie SandersBernie Sanders21.07.2011en
GAO audit opens Fed to fresh criticismPeter SchroederThe Hill21.07.2011en
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